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14.06.2018

Senioren: körperliches Training als Medizin

Neue Studie: Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München entwickelt universal einsetzbares Bewegungsprogramm für  Senioreneinrichtungen in ganz Deutschland


Pressefotos, Pressemappe

Heute fiel in Rottach-Egern der Startschuss für ein visionäres Bewegungsprogramm.
Lesen Sie in der Pressemappe:
- Presseinformation inklusive Statements der Projektpartner
- Körperliche Aktivität im Alter – Fakten und Vorteile
- Experten-Interview mit Univ.-Prof. Martin Halle
- Informationen zu den Projektpartnern

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Pressemitteilung:

Senioren: körperliches Training als Medizin

München / Rottach-Egern, 14.06.2018 – Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München entwickelt in den kommenden sechs Monaten ein ganzheitliches Programm für körperliches Training in Senioreneinrichtungen. Mit der Eröffnung eines neuen Think Labs in Rottach-Egern startet das von der Beisheim Stiftung geförderte Pilotprojekt unter dem Namen „bestform. Sport kennt kein Alter“. Rund 50 Bewohner des KWA Stifts Rupertihof und des Diakoniewerks München-Maxvorstadt nehmen an der wissenschaftlichen Studie teil.

Bewegungsmangel im Alter ist die maßgebliche Ursache für Stürze, Bettlägerigkeit und soziale Isolation. Ein individuelles körperliches Training hilft, Mobilität, Lebensqualität und seelische Gesundheit zu verbessern. „Es ist nie zu spät, um anzufangen. Selbst gebrechliche oder hochbetagte Menschen profitieren enorm von gezielter Aktivität“, betont Univ.-Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München. Mit der neuen wissenschaftlichen Längsschnittstudie „bestform. Sport kennt kein Alter“ soll ein ganzheitliches Programm für körperliches Training in Senioreneinrichtungen erarbeitet werden. Finanziell unterstützt wird die Studie von der Beisheim Stiftung. 

Training von Kraft, Koordination und Ausdauer unter wissenschaftlicher Betreuung

Etwa 50 Bewohner des KWA Stifts Rupertihof und des Diakoniewerks München-Maxvorstadt sollen an der Studie teilnehmen. Über einen Zeitraum von sechs Monaten trainieren sie Kraft, Koordination und Ausdauer, zwei Mal wöchentlich, unter wissenschaftlicher Anleitung. Um die gesundheitlichen Effekte beurteilen zu können, werden die Senioren regelmäßig internistisch-sportmedizinisch untersucht. Die Nutzerakzeptanz durch die Studienteilnehmer fließt in das Konzept mit ein.

Bausteine für individuelle Umsetzung in Senioreneinrichtungen

Über einen modularen Ansatz sollen Bausteine definiert werden, die Einrichtungen künftig entsprechend ihrer individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse umsetzen können. Langfristig sollen diese Bausteine auch in weiteren Lebensbereichen umgesetzt werden und ein gesamtgesellschaftliches Umdenken bezüglich Bewegung im Alter erzeugen.

Muster-Trainingsraum nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen


Im KWA Stift Rupertihof wurde ein Think-Lab eingerichtet – ein Muster-Trainingsraum nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Den Senioren stehen modernste Geräte zur Verfügung, etwa Ergometer, auf denen im Sitzen beziehungsweise im Halb-Liegen trainiert werden kann, Ruderzug, Beinpresse und viele andere. Die Trainingsfläche ist als attraktive Begegnungsstätte mit aktivierender Raumgestaltung konzipiert. Univ.-Prof. Halle: „Wir schaffen optimale Voraussetzungen, um den Senioren und Hochbetagten ein möglichst eigenständiges Training zu ermöglichen und dadurch ihre Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu stärken.“

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Hinweis zum Gruppenfoto: Die Verantwortlichen der Studie (von links):

- Horst Schmieder, Vorstand der KWA Kuratorium Wohnen im Alter gemeinnützige AG
- Lisa Brandl-Thür, Direktorin des KWA Stifts Rupertihof
- Annette Heuser, Geschäftsführerin der Beisheim Stiftung
- Dr. Stefan Arend, Vorstand der KWA Kuratorium Wohnen im Alter gemeinnützige AG
- Univ.-Prof. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin der TU München
- Dr. Toni Calabretti, Vorstand der Beisheim Stiftung

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